Scabiosa columbaria Familie: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)

Tauben-Skabiose

Tauben-Skabiose
Illustration: Danja Höhn

Pflanzengeflüster

Die Tauben-Skabiose ist ein Tiefwurzler. Bis zu eineinhalb Meter können die Wurzeln lang werden. Es werden verschiedene geographische und öko-logische Unterarten anerkannt, die erst wenig betrachtet wurden. Ihre taubenblauen Blüten gaben ihr wohl auch den Namen – Scabiosa columbaria. Ihre jungen Blätter sind essbar und werden als Kräuter im Wildpflanzensalz, als Rohkost, Gemüse, im Salat und Brotteig als Würze verwendet.

Botanische Eckdaten

frisch
winterhart bis -23°C
weite Teile Europas, Kaukasus, Vorderasien, Asien
Juli - November
sonnig

Heilwirkung

Früher wurde die Tauben-Skabiose als Heilpflanze gegen Hautparasiten (Krätze) und Hautleiden eingesetzt, was ihr den Namen „Grindkraut“ einbrachte.

Merkmale

20 - 80 cm
🌷 (gesamte Pflanze)
Sie gilt als gute Bienenweide: Der Pollen wird von sieben Wildbienen für deren Brut gesammelt. Eine der Wildbienen trägt den wunderbaren Namen Skabiosen-Hosenbiene. Man kann sich richtig vorstellen, wie sie schwerfällig fliegend die Hinterbeine voller Pollen hat von der Tauben-Skabiose.
💐 (Zierpflanze)

Gefährdungsstufe

V - Arten der Vorwarnliste

Alle Angaben zu Kräutern wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.

GOLDENE REGEL für ALLES: Nur was bekannt ist – wird gegessen! Es gilt die Regel: ein Handstrauß Wildpflanzen pro Person und Tag darf auf öffentlichem Gelände gesammelt werden. Verwenden Sie nur gewaschene Pflanzenteile, die Sie eindeutig bestimmen können – im Zweifel verzichten Sie bitte darauf.

TIPP: Ein Vorteil beim Kauf von Freiverkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke und dem Facheinzelhandel besteht in der sachkundigen Beratung rund um Ihre Beschwerden.

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