Sellerie
Pflanzengeflüster
Sellerie wächst in Übergangsräumen, wie salzhaltigen Küstenwiesen. Den Übergang symbolisierend war Sellerie in der Antike eine Pflanze des Übergangs und auch des Todes. Sie war rituell stark aufgeladen, aber nicht nur mit dem Totenkult, sondern auch mit dem Heroenkult verbunden. Ihr komplexes Aroma besteht unter anderem aus Phthaliden, Terpenen und Aldehyden, die für den krautig würzig herb frischen Geschmack sorgen.
Botanische Eckdaten
Heilwirkung
Früher Behandlung von Rheuma, Arthritis und Gicht. Heute keine medizinische Nutzung mehr. Über die Ernährung vermag der Sellerie blutdrucksenkend, entzündungshemmend und verdauungsfördernd zu wirken. Primär durch seinen hohen Kaliumgehalt und sekundäre Pflanzenstoffe wie Apigenin. Das kalorienarme Gemüse unterstützt Nierenfunktionen, wirkt harntreibend und kann helfen, den Cholesterin- sowie Blutzuckerspiegel zu regulieren. Er wird unterstützend bei Rheuma und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. KANN JEDOCH ALLERGIEN AUSLÖSEN.
Merkmale
Gefährdungsstufe
–
Alle Angaben zu Kräutern wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.
GOLDENE REGEL für ALLES: Nur was bekannt ist – wird gegessen! Es gilt die Regel: ein Handstrauß Wildpflanzen pro Person und Tag darf auf öffentlichem Gelände gesammelt werden. Verwenden Sie nur gewaschene Pflanzenteile, die Sie eindeutig bestimmen können – im Zweifel verzichten Sie bitte darauf.
TIPP: Ein Vorteil beim Kauf von Freiverkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke und dem Facheinzelhandel besteht in der sachkundigen Beratung rund um Ihre Beschwerden.