Schwertlilie
Animation: Anastasiia Pantiukhina Sound: Beyza-Gül Yüksel
Pflanzengeflüster
Die Schwertlilie, besser bekannt unter der Bezeichnung Iris ist mit den Lilien nur entfernt verwandt, trotz des Hinweises im Namen. Schwertlilien gibt es sehr viele unterschiedliche. Im Gart der Gesundheit werden die gelbe Iris pseudacorus und die Iris germanica gezeigt. Früher wurde sie als Zauberpflanze zur Feindabwehr an Burgen gepflanzt, bei der Belagerung geraubt und an die eigene Burg gesetzt. Die berühmte Fleur-de-Lys im Wappen der Kapetinger ist keine Lilie, sondern eine stilisierte Schwertlilie. Die Schwertlilie verbreitet sich über unterirdische Sprosse und produziert viele Samen. Sie gilt deshalb als invasiv. Invasiv ist auch ihr Duft, den einige Parfüms enthalten. Welche, wird nicht verraten. Riechen Sie doch einmal selbst und erschnüffeln den passenden parfümierten Menschen. In der traditionellen Heilpflanzenkunde wurde die getrocknete Wurzel der Iris unter „Veilchenwurzel“ beim Zahnen der Kinder verwendet.
Botanische Eckdaten
Heilwirkung
Gegen die Verwendung in Teemischungen als Geruchs- oder Geschmackskorrigens bestehen keine Bedenken. Eine Einstuftung als Arzneimittel liegt nicht vor.
Merkmale
Gefährdungsstufe
* Ungefährdet
Alle Angaben zu Kräutern wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.
GOLDENE REGEL für ALLES: Nur was bekannt ist – wird gegessen! Es gilt die Regel: ein Handstrauß Wildpflanzen pro Person und Tag darf auf öffentlichem Gelände gesammelt werden. Verwenden Sie nur gewaschene Pflanzenteile, die Sie eindeutig bestimmen können – im Zweifel verzichten Sie bitte darauf.
TIPP: Ein Vorteil beim Kauf von Freiverkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke und dem Facheinzelhandel besteht in der sachkundigen Beratung rund um Ihre Beschwerden.