Muskatellersalbei
Animation: Torben Klein Sound: Anna Baum
Pflanzengeflüster
Die grau behaarten aromatisch riechenden Blätter des Muskatellersalbei mit seinem würzigen Duft gaben ihm seinen Namen. Genauso lecker muss er für Wildbienen und Schmetterlinge riechen, die ihn bestäuben. Am besten reibt man die pelzigen Blätter zwischen Daumen und Zeigefinger, schließt die Augen und saugt den Duft ein. Bienen und Schmetterlinge müssen die Duftstoffe nicht erst mit den Fingern aus den Blättern pressen. Sie haben feine Antennen, bestehend aus vielen Segmenten mit unzähligen winzigen Sinneshaaren. An diesen Haaren befinden sich Riechzellen, die chemische Stoffe aus der Luft aufnehmen.
Botanische Eckdaten
Heilwirkung
Verdauungsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Entzündungen
Merkmale
Gefährdungsstufe
–
Alle Angaben zu Kräutern wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.
GOLDENE REGEL für ALLES: Nur was bekannt ist – wird gegessen! Es gilt die Regel: ein Handstrauß Wildpflanzen pro Person und Tag darf auf öffentlichem Gelände gesammelt werden. Verwenden Sie nur gewaschene Pflanzenteile, die Sie eindeutig bestimmen können – im Zweifel verzichten Sie bitte darauf.
TIPP: Ein Vorteil beim Kauf von Freiverkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke und dem Facheinzelhandel besteht in der sachkundigen Beratung rund um Ihre Beschwerden.