Lein
Pflanzengeflüster
Das erste Mal soll die Gemeine Leinpflanze (Linum usitatissimum) wohl vor ungefähr 10.000 Jahren im Fruchtbaren Halbmond des Nahen Ostens angebaut worden sein und gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen. Als Leinwand, deren Stoff aus den gekämmten Leinfasern gewoben wird oft bemalt mit Ölfarbe, oft einem Gemisch aus Leinöl und Pigmenten. Leinsamen und Leinöl werden wegen ihrer Omega 3 Fettsäuren geschätzt und gerne mit Quark, Nüssen und Honig gegessen. Lässt man Leinsamen einige Zeit mit Wasser aufquellen bildet sich eine gallertartige Schicht, die Verstopfungen vorbeugt. Zu beachten: Wegen der enthaltenen Blausäure sollten nie zu viele Leinsamen und nie ohne Wasser zu sich genommen werden.
Botanische Eckdaten
Heilwirkung
Reformkost, Verstopfung
Merkmale
Gefährdungsstufe
–
Alle Angaben zu Kräutern wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.
GOLDENE REGEL für ALLES: Nur was bekannt ist – wird gegessen! Es gilt die Regel: ein Handstrauß Wildpflanzen pro Person und Tag darf auf öffentlichem Gelände gesammelt werden. Verwenden Sie nur gewaschene Pflanzenteile, die Sie eindeutig bestimmen können – im Zweifel verzichten Sie bitte darauf.
TIPP: Ein Vorteil beim Kauf von Freiverkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke und dem Facheinzelhandel besteht in der sachkundigen Beratung rund um Ihre Beschwerden.